Schaller-Steg "Hannes"
Auf dieser Seite finden Sie als Gitarrenbauer alles zum Einbau unseres neuen Schaller-Steges "Hannes":
Technische Zeichnung
Hier können Sie die Technische Zeichnung herunterladen. Einbauschablone
Hier können Sie die Einbauschablone herunterladen.
Bitte beachten Sie beim Drucken folgende Einstellungen, damit die Einbauschablone im richtigen Maßstab 1:1 ausgedruckt wird:
- Seiteneinstellung/Seitenanpassung auf "keine" stellen;
- "Papierquelle anhand der Seitengröße auswählen" aktivieren;
- "Automatisch drehen und zentrieren" deaktivieren.
Einbauanleitung
Hier können Sie die Einbauanleitung herunterladen.
Benötigte Werkzeuge, Maschinen und Material:
- Transparentpapier für Schablone
- Bohrer für Stegbefestigung: 5,5 mm / 13,0 mm
- Bohrer für Saitendurchführung: 6,0 mm
- Bohrer für Saitenaufnahme: 1,5 mm
- Fräser für Saitenaufnahme: 11,0mm (10,0 mm)
- Spitzbohrer
- Ständerbohrmaschine
- Handoberfräse
Folgende Zubehörteile sind im Lieferumfang enthalten:
Was Sie wissen sollten...
- Sie können unseren Schaller-Steg "Hannes" auf jeder Gitarre verbauen, die an der Einbaustelle einen flachen Gitarrenkorpus hat.
- Die Erdung der Tonabnehmer kann bei Bedarf über die Saitenaufnahme erfolgen. Hierzu eine Verbindung (z.B. ein Kabel u.U. in Kombination mit einer Kupferfolie) schaffen (z.B. ein kleines Loch bohren) zwischen der Unterseite der Saitenaufnahme und den Korpusausfräsungen. Das Kabel dann auf Masse legen (Potentiometer, Klinckenstecker etc.).
Hier zeigen wir Ihnen die einzelnen Arbeitsschritte:
Mit einem Klick auf das Bild erhalten Sie die vergrößerte Ansicht.
1.) Anzeichnen des Mensurpunktes
2.) Auflegen der Einbauschablone
Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich beim Gitarrenbaumeister Thomas Amberger aus der Oberpfalz in Bayern für die gemeinsame Erstellung dieser Einbauhilfe!
Anwendungsbeispiele
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| Roland Hannes | Siggi Brauns "Hannes"-Gitarre | Kraushaar Lisette |
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| Puntke Guitars | Suhr Guitars | Chris Luomanen T-Style |
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| Grosmann | Ron Kirn | Kraushaar Lisette De Luxe |
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| Peter Crossley | Nature Shock | Ron Kirn |
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| Siggi Braun | HK Guitars | Hoyer Guitars |
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| Delta-Guitars | Gamma Guitars | Frank Hartung Guitars |
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| Hufschmid Guitars | HK Guitars | |
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| Amberger, 1. für Schaller | Amberger, 2. für Schaller | Amberger, 3. für Schaller |
BEST OF ALL WORLDS
Schaller-Steg „Hannes“
Schaller präsentiert die Zukunft des Gitarrenstegs!
(US-Patent #7071398/Europa-Patent angemeldet)
Die Eckdaten
- Der mit Abstand komfortabelste Steg auf dem Markt.
- Die perfekte Mischung der Klangeigenschaften aller auf dem Markt befindlicher Bridge-Konstruktionen.
- Der Klang zeichnet sich aus durch feine Höhen und schnelle Ansprache, sowie eine definierte, kraftvolle und gleichmäßige Wiedergabe.
- Berührsympathisches Material und angenehm gezeichnete, kantenlose Oberfläche.
- Verschleißfrei durch Verzicht auf metallische Beschichtungen.
- Frische und gleichzeitig zurückhaltende Optik, die das Design der Gitarre noch edler wirken lässt.
Die Innovationen
- Jede Saite wird über eine separate, für Intonation und Höhe individuell einstellbare Reitereinheit (Sattel/Saitenauflage) geführt.
- Die einzelnen Reiter liegen großflächig auf der Gitarrenoberfläche auf.
- Die schwingenden Massen der Stegeinheit sind minimiert.
- Der Steg ist pflegeleicht, wartungsarm und komfortabel bespielbar.
Dieser neue Hightech-Gitarrensteg wurde von Roland Hannes, einem in Frankreich geborenen und heute in Kalifornien lebenden Erfinder über Jahre entwickelt und kann nun dank der Zusammenarbeit und technischen Weiterentwicklung mit dem renommiertesten Hardwarehersteller der Welt, Schaller-Electronic GmbH, in Serie gefertigt und angeboten werden.
Die Innovationen des Schaller-Steg „Hannes“ im Detail
Jede Saite wird über eine separate, für Intonation und Höhe individuell einstellbare Reitereinheit geführt.
Während herkömmliche Gitarren-Stege alle sechs Saiten über ein gemeinsames Trägersystem führen - sei es Tune-O-Matic Steg, oder Stege mit durchgängiger Grundplatte - so geht der Schaller-Steg „Hannes“ einen konsequent neuen Weg.
Bei diesem revolutionären Konzept wird jede Saite über eine individuell in Intonation und Höhe einstellbare separate Reitereinheit geführt, die ohne Zwischenelemente wie Madenschrauben, Gewindebolzen oder Metallplatten direkt auf der Gitarrenoberfläche aufliegt. So wird die Schwingung jeder einzelnen Saite von den umliegenden Saiten entkoppelt und unmittelbar und unbeeinflusst auf den Korpus übertragen.
Der Vorteil dieses Systems gegenüber Systemen, bei denen sich alle schwingenden Saiten ein gemeinsames Trägersystem teilen müssen, liegt auf der Hand.
Befinden sich die Saiten auf einer gemeinsamen Trägereinheit, so wird die jeweilige Einzelschwingung im Verbund mit weiteren schwingenden Saiten physikalisch beeinflusst und damit in ihrem harmonischen Ansprechverhalten beeinträchtigt. Es kommt zu unerwünschten Nebensignaleffekten - die akustische Energie zwischen den Saiten wird aufgehoben bzw. wechselweise verstärkt.
Nicht so beim Schaller-Steg „Hannes“. Hier schwingt jede Saite für sich alleine, weil alle Übertragungspunkte, sprich die Saitenreiter, konsequent voneinander entkoppelt sind. Das harmonische Ansprechverhalten und die „string to string definition“ verbessern sich.
Die einzelnen Reiter liegen großflächig auf der Gitarrenoberfläche auf.
Eine weitere Verbesserung gegenüber herkömmlichen Konstruktionen findet sich in der größeren Kontaktfläche, über die die Schwingung vom Steg auf den Korpus übertragen wird. Je nach Konstruktion findet die Kopplung bei herkömmlichen Bridgekonstruktionen nur über winzige Madenschrauben oder Messerkanten statt. Bei derart kleinen Übertragungsflächen spricht man deshalb auch von „Mikro-Kopplung“.
Betrachtet man in diesem Zusammenhang den klassischen Streichinstrumentenbau, der sich immerhin seit Jahrhunderten mit der idealen Schwingungskopplung von Saite und Korpus befasst, dann fällt sofort auf, wie großzügig dort die Kontaktfläche zwischen Steg und Decke dimensioniert ist. Genau so verhält es sich bei den teuersten Jazzgitarren. Und das aus gutem Grund!
Auch hier bietet der Schaller-Steg „Hannes“ eine echte Innovation: Die Reiter, obwohl individuell in Höhe und Länge (Oktavreinheit) einstellbar, liegen stabil und großflächig auf der Gitarrenoberfläche auf und gewährleisten so eine optimale Übertragung des gesamten Schwingungsspektrums auf das Instrument. Gerade sehr tiefe Frequenzen, wie sie heute bei E-Gitarren ganz selbstverständlich vorausgesetzt werden, können bei Mikro-Kopplung nur noch ungenügend übertragen werden. Hier liefert der Schaller-Steg „Hannes“ einen unüberhörbaren Innovationssprung.
Die schwingenden Massen der Stegeinheit sind minimiert.
Um das akustische Ansprechverhalten weiter zu optimieren, ging der Erfinder Roland Hannes noch einen Schritt weiter. Er wandte sich dem Thema Masse zu - das heißt, der Reduzierung schwingender Massen auf der Stegeinheit. Seine Erkenntnis: Je geringer die schwingende Masse, umso schneller vollzieht sich der Einschwingprozess und umso verlustfreier wird das Klangspektrum von den allertiefsten Frequenzen bis hinauf in die Obertöne auf das Instrument übertragen. Ein unmittelbar hör- und spürbarer Gewinn an Dynamik ist die Folge.
Seine Suche führte ihn zu der kanadischen Firma Graph Tech. So fanden schließlich neueste Verbundwerkstoffe Verwendung - wärmebehandelte Hochleistungspolymere mit Teflonanteil, genannt „String-Saver“ - eine Patententwicklung von Graph Tech. Dieses revolutionäre neue Verbundmaterial bietet neben dem bemerkenswert geringen spezifischen Gewicht von 1,75 g/ccm* und der enormen Härte und Widerstandskraft noch einen weiteren elementaren Vorteil: Durch die Beimischung von Teflon bietet „String Saver“ eine erstaunlich geringe Reibung an den Kontaktpunkten der Saite, sie werden geradezu laufend geschmiert.
Die allgemein auf Gitarrenstegen verwendeten Metallsättel (unabhängig davon, ob Stahl, Aluminium oder Messing) verhalten sich nicht unproblematisch, da die Saiten allmählich eine schmale, scharfkantige Kerbe in die Oberfläche schneiden, sich schließlich darin festklemmen und aufgrund eines Ermüdungsbruchs reißen können.
Die geringe Friktion der „String Saver“ Saitenreiter wirkt dem vielgefürchteten Saitenreißen äußerst effektiv entgegen. Gleichzeitig verlängert sich das Sustain, also der Nachklang der schwingenden Saite gegenüber Stahlsätteln um 15% und gegenüber Messingsätteln um 25%.
Der Steg ist pflegeleicht, wartungsarm und komfortabel bespielbar.
Der Schaller-Steg „Hannes“ kommt konstruktionsbedingt ganz ohne überstehende Schrauben, Kanten und Spitzen aus, und garantiert mit seinem flachen Design eine überragend komfortable Bespielbarkeit. Anders als beschichtete Metalle ist die Oberfläche angenehm warm und vollkommen resistent gegen die üblichen Probleme wie Handschweiß und Oxydation. Zugleich bietet der Steg durch den Einsatz von Teflon eine hohe Stimmstabilität.
Anders als bei metallenen Führungen kann sich die Saite nicht mehr in entstandenen Führungsriefen festklemmen, was nachweislich eine der häufigsten Ursachen von Stimmproblemen darstellt.
Darüber hinaus bietet das revolutionäre und konsequente „Form-follows-function“-Design mit den Ausführungen nickel, chrom, gold, schwarz chrom, ruthenium und satin chrom einen ebenso zeitgemäßen wie zukunftsweisenden Look.
Abschließend sei erwähnt, dass der Steg keinerlei Ausfräsungen auf der Korpusoberseite erfordert . Zu Reinigungszwecken ist er kinderleicht demontierbar und braucht lediglich eine kleine Lochschiene auf der Korpusrückseite als Gegenhalt für die Ballends der Saiten, sowie zwei Befestigungsschrauben, um ihn komplett zu befestigen.
* Vergleichswerte:
- Magnesium 1,74 g/ccm
- Black TUSQ 1,75 g/ccm
- Knochen 1,80 g/ccm
- Elfenbein 1,88 g/ccm
- Aluminium 2,70 g/ccm
Ein besonderer Dank gebührt dem Gitarrenbaumeister Herrn Thomas Amberger aus der Oberpfalz/Bayern, der aus erlesenen Hölzern in seiner gewohnten Perfektion die erste E-Gitarre mit unserem neuen Schaller-Steg „Hannes“ exklusiv für Schaller gebaut hat; schon jetzt ein historisches Sammlerstück! Lesen Sie hierzu mehr in den Schaller-Club-News.





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Graph Tech stellt Hochleistungskomponenten für anspruchsvolle Gitarristen her. Einige der weltbesten Gitarristen (Finger Picker und Shredder) verlassen sich für ihr Klangbild, ihre Leistung und ihren kreativen Ausdruck inzwischen auf Komponenten von Graph Tech (www.graphtech.com).
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